Cala de la Mina (Albir, l'Alfàs del Pi)
Cala de la Mina: die versteckte Bucht unter dem Leuchtturm von Albir
Die Cala de la Mina ist die abgelegenste der drei Buchten von Albir (l’Alfàs del Pi) im Naturpark Serra Gelada. Sie liegt am Fuß der Klippen, die den Leuchtturm von Albir tragen, und verdankt ihren Namen den alten Ockerminen, die an diesem Hang betrieben wurden. Erreichbar ist sie nur zu Fuß oder über das Meer, sie hat keinerlei Infrastruktur, und ihre 250 Meter Fels und Geröll sind selten voll. Sie ist die Belohnung am Ende des meistbesuchten Wanderwegs des Parks.
Anfahrt zur Cala de la Mina
Mit dem Auto: Von Albir dem Camí del Far bis zum Eingang des Naturparks folgen. Dort gibt es zwei kostenlose Parkplätze (einer asphaltiert, einer Schotter). In der Hochsaison sind sie am Vormittag voll; dann in der Siedlung parken und hinaufgehen.
Zu Fuß vom Parkplatz: Die Leuchtturmroute (Ruta del Faro) nehmen, eine 2,5 km lange, für Motorfahrzeuge gesperrte Asphaltpiste, seit 2013 mit dem Gütesiegel Sendero Azul ausgezeichnet. Vor dem Leuchtturm zweigt ein ausgeschilderter Pfad zur Bucht ab: steil, Erde und loses Geröll. Vom Parkplatz sind es etwa 2,4 km (5 km hin und zurück; 6,2 km, wenn man auch zum Leuchtturm geht), 20 bis 30 Minuten Abstieg. Der letzte Abschnitt ist mittelschwer bis schwer: Wanderschuhe und Badeschuhe für die Bucht mitnehmen. Nach Regen meiden, der lose Boden rutscht.
Über das Meer: Vom Strand von Albir sind es etwa 2 km mit Kajak oder SUP – die bequemste Art, mit Kühlbox und Sonnenschirm anzukommen.
Was Sie in der Bucht erwartet
Ein Streifen von etwa 250 Metern Fels und großen Steinen, kaum 4 Meter breit, eingeklemmt unter der Klippe. Das Wasser ist tief und sehr klar, mit Posidonia-Seegraswiesen und Felsgrund: einer der besten Schnorchelplätze der Marina Baixa. Auch im August wenig besucht – eben weil man sich den Weg verdienen muss.
Infrastruktur: keine. Kein Rettungsschwimmer, keine Duschen, keine Mülleimer, keine Bar. Nur die Reinigung kommt vorbei. Allen Müll wieder mit hinaufnehmen. Es gibt kaum Schatten; im Sommer früh aufbrechen.
Nudismus: Die drei Buchten von Albir (Amerador, Metge und Mina) haben FKK-Tradition, ohne offizielle Ausweisung. Die Atmosphäre ist ruhig und respektvoll.
Ankerverbot: eine geschützte Bucht
Seit April 2015 hat die Gemeinde l’Alfàs del Pi Motorboote und Jetskis aus der Bucht verbannt, um die Posidonia zu schützen – mit einer 1.592 Meter langen Bojenkette 200 Meter vor der Küste bis zur Leuchtturmspitze. Erlaubt sind Schnorcheln, Tauchen, Kajak und SUP. Der Park unterhält außerdem ökologische Ankerbojen zwischen der Insel Benidorm, der Illa Mitjana und der Bucht (ein Boot pro Boje; nicht empfohlen bei mehr als 15 Knoten Wind).
Regeln im Naturpark
- Hunde auf der gesamten Route an der Leine
- Rauchen und Feuer verboten
- Fahrräder und Roller nur zwischen 10:00 und 20:00 Uhr auf der Leuchtturmpiste
- Die Stollen der Ockerminen nicht betreten: einsturzgefährdet
Beste Reisezeit
Frühling und Herbst sind ideal für die Wanderung: milde Temperaturen und klares Licht über der Bucht von Altea. Im Sommer vor 9:00 Uhr aufbrechen, wegen Hitze und Parkplätzen. Das Wasser ist von Juni bis Oktober am schönsten.
Sehenswertes in der Umgebung
- Leuchtturm von Albir mit Besucherzentrum (eröffnet 2011), am Ende der Route
- Cala del Metge und Cala de l’Amerador, die beiden leichter zugänglichen Buchten von Albir
- Torre Bombarda, Wachturm aus dem 16. Jahrhundert am Weg
- Die Cova del Bou, vom Aussichtspunkt sichtbar
- Altea, Altstadt und Strand von Albir, 10 Minuten entfernt: Altea-Guide
Die Südseite des Parks mit der Punta del Cavall und den Buchten von Benidorm beschreibt unser Artikel zum Naturpark Serra Gelada.
Praktische Informationen
| Lage | Albir, l’Alfàs del Pi (Naturpark Serra Gelada) |
| Zugang | Zu Fuß, 2,4 km vom Leuchtturm-Parkplatz (20–30 min); oder Kajak |
| Schwierigkeit | Mittel bis schwer im letzten Abstieg |
| Untergrund | Fels und Geröll; Posidonia |
| Länge | 250 m × 4 m |
| Infrastruktur | Keine |
| Parken | Zwei kostenlose Parkplätze am Parkeingang |
| Motorboote | Seit 2015 verboten |
| Nudismus | FKK-Tradition, nicht offiziell |
| Beste Saison | Frühling und Herbst; im Sommer frühmorgens |
